Oliver Bäumker
Bürgermeister für Oelde

Aus Oelde. Für Oelde


Der Politiker

Ich war bereits von 1999 bis 2013 Mitglied des Rates der Stadt Oelde. Aufgrund dieser langen Erfahrung im politischen Raum bin ich nach und nach zu der Überzeugung gekommen, dass ein Bürgermeister unabhängig von Parteibindungen und diesbezüglichen Verpflichtungen sein muss sowie ausschließlich das umsetzen sollte, was sachgerecht und gut für die Stadt ist.

Den Parteien im Stadtrat kommt ein großer Teil der politischen Meinungsbildung zu, ihre Vorschläge und auch beispielsweise jene der Bürger, Geschäftsleute, Ehrenamtlichen sollen ausreichend Gehör finden, bevor abgestimmt wird.

Der Bürgermeister muss letztlich umsetzen und begleitend ausgleichend, zusammenführend und versöhnend auf alle wirken. Daher bin und bleibe ich unabhängig und möchte auch von keiner Partei finanziell oder anderweitig unterstützt werden. Über Zuspruch und Unterstützung in Sachfragen freue ich mich natürlich trotzdem.


Mein Amtsverständnis

In Zusammenhang mit dem Amt des Bürgermeisters kann ich mit dem Begriff "Verwaltungsexperte" wenig anfangen. Ich vertraue zunächst auf die bereits unstreitig vorhandene Kompetenz in der Stadtverwaltung. Wo notwendig, wird justiert, behutsam, aber immer mit Blick auf die gesamte Stadt, die Ortsteile, auf Bürger, Werktätige und Gewerbetreibende. Der Gedanke des Dienens muss in den Köpfen aller Verwaltungsmitarbeiter fest verankert sein.

Kandidatencheck mit Unterstützern Helmut Sudan und Florian Dirszus (r.)

Die Oelder können stolz auf ihre eigenen Fähigkeiten sein, viele gute Mitarbeiter der Oelder Betriebe kommen morgens von außerhalb, um in unserer schönen Stadt zu arbeiten, auch viele Mitarbeiter der Stadtverwaltung.

Der Oelder Bürgermeister sollte nach Meinung vieler Bürger aber ein "Oelder Kind" sein, um die Besonderheiten Oeldes und seiner Ortsteile zu kennen und richtig einschätzen zu können. Das macht schon einen großen Unterschied.

Unnötige und nicht sachorientierte Konfrontation und das Kleinklein der Parteipolitik sind bürgernahem Handeln oft mehr als hinderlich. Als Bürgermeister werde ich strikt überparteilich denken und handeln.


Verwaltung und Bürger

Als Bürgermeister möchte ich die Kommunikation zwischen Bürgern und Verwaltung einerseits sowie Verwaltung und Gewerbetreibenden andererseits auf eine vertrauensvollere und partnerschaftlichere Ebene als bislang heben, um den Standort Oelde attraktiv zu halten.

Dazu zählen neben der Schaffung eines in möglichst allen Bereichen virtuell erreichbaren Rathauses mit deutlich verbessertem Online-Bürgerservice sowie regelmäßigen Sprechstunden des Bürgermeisters in den Ortsteilen vor allem eine Offensive zur Stärkung der Infrastruktur in den Ortsteilen sowie eine deutlich stärkere Vernetzung von Verwaltung, Gewerbeverein und Gastronomie unter Einbeziehung der Wirtschaftsförderung sowie des Citymanagements, alles künftig eng angegliedert an das Büro des Bürgermeisters.

Planungs- und Kommunikationsdesaster an der Warendorfer Straße

Bei diesen Themen dämmert Oelde seit Jahren vor sich hin, damit wird ab meinem Amtsantritt sofort Schluss sein. Künftig wird es in meiner unmittelbaren Verantwortung stehen, hier deutlich neue Akzente zu setzen, beispielsweise um die Innenstadt wieder zu beleben. Ich will und werde dieser Verantwortung nachkommen.

Der Bürger darf sich vom Rathaus nicht bevormundet oder gegängelt fühlen. Für Gewerbetreibende und Anlieger darf es ein Kommunikations- und Planungsdesaster wie gegenwärtig an der Warendorfer Straße nie wieder geben.

Im vergangenen Jahr war es Politik und Verwaltung nicht möglich, bei der Neugestaltung des Oelder Marktplatzes für eine deutliche Mehrheit der Bürger einen zufrieden stellenden Kompromiss zu finden.

Das alles wird es mit mir als Bürgermeister nicht geben. Aus Fehlern müssen wir alle lernen. Mehr aufeinander hören, miteinander reden und voneinander lernen, ist ein guter Weg.

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